Kunst

„Es geht nicht. – Es ist das unwahrste Wort, das es gibt.“  (Franziska zu Reventlow)

Zeichnen, malen, kleben, schneiden, sprayen, experimentieren, designen, modellieren, kolorieren, applizieren, performen, Standbilder bauen, …- im Kunstunterricht wird viel „gemacht“. Einige dieser herrlichen Schöpfungen lassen sich in den Gängen oder Klassenzimmern unserer Schule begutachten.

Aber auch rauchende Stifte und Köpfe sowie heiße Diskussionen kann man bisweilen beobachten, denn Kunst heißt nicht nur Schaffen, es bedeutet, sich auch mit dem Geschaffenen anderer auseinanderzusetzen.  Denn „wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel zur Welt.“ (Joseph Freiherr von Eichendorff)

Es geht dabei nicht nur um schöne Bilder, denn Kunst muss nicht immer schön sein. Es geht vielmehr um Erfahrung, Austausch, Erkennen, Mitteilen, Positionieren, den eigenen individuellen Ausdruck finden, Erleben, Ausprobieren, Analysieren. Kurz um: es geht um Kreativität.

Sie ist es, die uns inspiriert, ob in Mathe, Physik, Chemie, Musik oder Sport. Sie ermöglicht es, hinter den Horizont zu blicken und die Welt auf den Kopf zu stellen. Sie macht das Leben erträglicher und genussvoller. Ohne Kreativität würde es keine Nobelpreisträger geben, die Welt wäre nicht existent, unsere Köpfe quadratisch. Doch zum Glück ist „unser Kopf … rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia)

Die schöpferische Tätigkeit treibt uns an, sie ist jedem auf die eine oder andere Weise in die Wiege gelegt. Damit ist „jeder Mensch … kreativ und kann ein Künstler sein, wenn er die ständige Konfrontation mit dem eigenen Ich riskiert.“ (Joseph Beuys)