Projekt: Die Welle

Projekt die Welle Bild 1Am Freitag, dem 26.09.14, hatten wir, die Klasse 9 der Oberschule Schönfeld, das Projekt „Die Welle“ von der 2. Stunde bis zur 6 .Stunde  geleitet von Frau Schenker vom Dresdner Schulkino.  Als erstes sammelten wir ein paar Informationen über den Film und sahen einen kurzen Ausschnitt. Daraus haben wir die Hauptfrage:„Könnte es sein, dass  in Deutschland wieder eine Diktatur herrschen könnte?“  abgeleitet.  Dazu hatten wir viele verschiedene Meinungen. Die einen meinten ja, die anderen meinten nein. Es gab  viele interessante Begründungen. Danach wurden uns die Fragen „Was gibt es für Jugendgruppen?“, „Warum will  man in einer Gruppe sein?“, „Wie sollte eine Leitfigur sein?“, „Wie gehen die Gruppen mit Andersdenkenden um?“,  „Wäre es möglich, dass wieder eine Diktatur herrschen kann?“ gestellt, zu denen wir in Gruppen Antworten suchten. Projekt die Welle Bild 2Diese wurden dann durch den Gruppenleiter der Klasse vorgestellt. Danach schauten wir den Film „Die Welle“, in dem es darum ging, dass in einem Gymnasium der Lehrer namens Rainer Wenger in der Projektwoche den Kurs Anarchie übernehmen will. Doch ein anderer Kollege war schneller, so bleibt ihm nur noch der Kurs Autokratie. Er will zum  Thema „Staatsformen“ einen Versuch machen, um den Schülern des Kurses die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Er beginnt ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit den Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt es sich in wenigen Tagen zu einer Katastrophe. Bereits am dritten Tag beginnen die Schüler Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren. Als der Lehrer das Projekt abbrechen will, weil es ihm klar geworden ist, dass er die ganze Sache nicht mehr unter Kontrolle hat, ist es zu spät, denn die Situation ist schon längst eskaliert. Projekt die Welle - Bild 3Nach dem Film diskutierten wir über einzelne  Filmstellen. Meine Meinung zu dem Film ist, dass er sehr gut und sehr dramatisch war. Ich war sehr betrübt nach dem Film und auch sehr erschrocken,  was durch ein kleines Experiment alles schiefgehen kann. Ich bin jetzt der Meinung, dass es passieren könnte, dass eine Diktatur wieder herrschen kann. Durch den Film wurde mir bewusst, wie schnell das passieren kann, auch wenn wir heute in Deutschland gut aufgeklärt sind. Wir alle fanden den Film gut und hatten viel Spaß an diesem schönen Projekttag. Wir bedanken uns bei Frau Schenker, die diesen so toll geleitet hat.

Cora Hartmann

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Tags: Schuljahr 2014/15, Projekt

Klassenfahrt – juhu!!!

Am 10.09.2014 fuhren wir, die 6b, zur Klassenfahrt nach Seifhennersdorf ins Querxenland. Unsere Parallelklasse haben wir natürlich auch mitgenommen. Nach 1,5 Stunden Fahrt kamen wir im Querxenland an. Eine nette Frau begrüßte uns und führte uns in unser Haus. Nachdem wir alles ausgepackt hatten, gingen wir zum Mittagessen. Nach der Stärkung waren wir bereit zum Geo-Caching. Die GPS-Tour war toll – abgesehen davon, dass sich zwei Gruppen verlaufen hatten. Abends waren wir erschöpft. Doch das Grillfest und den Film im Kino wollten wir nicht verpassen. Es kam „Fünf Freunde“.

Klassenfahrt - juhu!

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück gingen wir basteln. Wir arbeiteten mit Naturmaterialien, die wir bei der GPS-Tour gesammelt hatten. Am Nachmittag wanderten wir zur Bowling-Bahn. Bevor es dort losging, bekamen wir spezielle Bowling-Schuhe. Das Bowling hat allen gefallen. Wieder zurück im Querxenland, mussten wir uns erst einmal stärken. Nach dem Abendessen machten sich die Mädchen hübsch für die Disco. Frau Leonhardt half uns dabei natürlich kräftig und machte allen Mädchen eine bezaubernde Frisur. Dank Frau Leonhardt sahen alle Mädchen brillant aus. Aber auch die Jungen sahen gut aus! Sie machten sich so schick wie die Mädchen. Als die Disco anfing, regnete es wie aus Eimern, aber das störte uns nicht. 21:15 Uhr war die Disco zu Ende.

Am nächsten Tag stand die Abreise auf dem Plan; es war ja schließlich auch schon Freitag. Nach dem Frühstück war noch Zimmerkontrolle – keine Angst: Alles in Ordnung! Am Ende saßen wir alle glücklich im Bus und freuten uns auf unsere Eltern, die uns abholten. Es war eine schöne, unvergessliche Klassenfahrt. „Dankeschön“ an Frau Leonhardt und Herrn Röder.

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Tags: Schuljahr 2014/15, Klassenfahrt

Keine Schule, aber trotzdem etwas gelernt – Unsere Exkursion nach Freital

Wir auf Exkursion

Was hat Schönfeld mit Freital zu tun? Wir, die Schüler der Neigungskursgruppe der Klassen 7, 8 und 9, beschäftigen uns in diesem Schuljahr mit der Geschichte des Dorfes Schönfeld und dessen Schloss. Während der Recherchen über die Geschichte des Schlosses Schönfelds sind wir oft auf den Namen Freital-Burgk gestoßen. Wir haben herausgefunden, dass dieses Schloss der Stammsitz der Familie von Burgk war und diese auch unser wunderschönes Schloss in Schönfeld besaß. Deshalb besuchten wir am 06.05.2014 das Schloss in Freital. Die Familie von Burgk ist durch den Steinkohleabbau sehr reich geworden. Deshalb konnten sie sich das Schloss Freital leisten und haben ihrem Sohn Maximilian Dathe Freiherr von Burgk das Schloss Schönfeld zur Hochzeit geschenkt. 

 

StatueSchon eine alte Sage berichtete von dem Vorkommen des schwarzen Goldes – der Steinkohle. In dieser Sage heißt es, dass am Windberg ein Berggeist erschienen sein  soll und einen armen Musikanten im Schloss Burgk zum Tanz aufzuspielen aufforderte. Er willigte ein. Als Belohnung bekam er vom Berggeist einen Hut mit glühenden Kohlen. Rotkopf Görg, der arme Musikant, wusste damit nichts anzufangen und schüttete diese vor dem Haus aus. Am nächsten Tag bemerkte er, dass ein kleiner Kohleklumpen sich verfangen hatte. Dieser war über Nacht zu Gold geworden. Die übrigen Kohlen, die er weggeschüttet hatte, sind jedoch zu Asche verfallen. Nachdem wir den Rundgang im Park beendet hatten, schauten wir uns das Museum im Schloss an. Die Ausstellung enthielt eine Kunstsammmlung, Informationen und Materialien zum Steinkohlebergbau zwischen 1542 und 1945. Viel Spaß hatten wir im ehemaligen Kuhstall, der zur Bergbauschauanlage umgebaut worden war. Heute kann man in das Café gehen, den wunderschönen Spielplatz nutzen und das Schloss und den Hof für Hochzeiten mieten. Das Schloss Freital Burgk ist eine Reise wert. 

Wappen

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Schönbrunn vom Schlossförderverein, die diese Exkursion organisierte, und dem Busunternehmen Kretzschmar für den freundlichen Transport.

Lysann Günzel, Celina Lehmann, Lisa Juhr, Sophie Locke

Eingetragen am 30.07.14, 0 Kommentare
Tags: Neigungskurs, Exkursion, Schuljahr 2013/14

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