Einmal quer durch Berlin

Klasse 9 in Berlin

Die Klasse 9 der Oberschule Schönfeld verbrachte am 07.05.2015 einen Tag in unserer Hauptstadt Berlin. Der Tag begann für die Klasse 9 um 7.00 Uhr mit der Busfahrt nach Berlin. Das erste Ziel war das Reichstagsgebäude, wo der Deutsche Bundestag, das höchste Verfassungsorgan der Bundesrepublik Deutschland und das einzige Staatsorgan, das direkt vom Volk gewählt werden kann, seinen Sitz hat. Dort war für die Klasse 9 ein Gespräch mit Thomas de Maiziere organisiert. Aber da dieser momentan wenig Zeit zur Verfügung hat, ersetzten ihn seine Sekretärin und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin. Die Klasse 9 hatte somit die Möglichkeit auf ihre Fragen, trotz Nichterscheinens von Thomas de Maiziere, Antworten zu erhalten. Nach dem Gespräch fand noch eine Führung auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes statt. Dort hatten die Schüler die Möglichkeit Berlin einmal von oben zu betrachten.

Das zweite Ziel war der Deutsche Dom, wo eine Demokratie-Ausstellung stattfand. Auf dem Weg dorthin haben die Schüler noch viele andere Sehenswürdigkeiten, u.a. den Berliner Dom, gesehen. Bei der Demokratie-Ausstellung wurde der Klasse 9 zwei verschiedene Führungen angeboten. Einer Gruppe wurde die Weimarer Republik vorgestellt und der anderen Gruppe wurde die Entwicklung des Reichstagsgebäudes erklärt. Der Wunsch nach einem modernen Parlament im historischen Reichstagsgebäude hat die Umgestaltung des Reichstagsgebäudes zum Sitz des Bundestages bestimmt.

Das letzte Ziel der Klasse 9 war das Stasi-Gefängnis Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Dort wurden die Schüler von zwei ehemaligen Häftlingen des Stasi-Gefängnisses durch die Gedenkstätte geführt. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen befindet sich an einem Ort, der wie kaum ein anderer mit der 44-jährigen Geschichte politischer Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR verknüpft ist. Dort wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein sowjetisches Speziallager eingerichtet, danach das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis für Ostdeutschland. Anfang 1951 übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis und nutzte es bis Ende 1989 als zentrale Untersuchungshaftanstalt. Die Schüler der Klasse 9 waren erstaunt darüber, wie herzlos die Menschen früher von dem Ministerium für Staatssicherheit behandelt wurden und waren zu Tränen gerührt, wie die zwei Zeitzeugen damit umgegangen sind. Nachdem die Führung im Stasi-Gefängnis beendet wurde, traten die Schüler wieder ihre Rückreise nach Schönfeld an.

Emily Lienert, Domenic Urban, Timur Grabbasov

Eingetragen am 24.05.15, 0 Kommentare
Tags: Schuljahr 2014/15, Exkursion, Berlin

Keine Schule, aber trotzdem etwas gelernt – Unsere Exkursion nach Freital

Wir auf Exkursion

Was hat Schönfeld mit Freital zu tun? Wir, die Schüler der Neigungskursgruppe der Klassen 7, 8 und 9, beschäftigen uns in diesem Schuljahr mit der Geschichte des Dorfes Schönfeld und dessen Schloss. Während der Recherchen über die Geschichte des Schlosses Schönfelds sind wir oft auf den Namen Freital-Burgk gestoßen. Wir haben herausgefunden, dass dieses Schloss der Stammsitz der Familie von Burgk war und diese auch unser wunderschönes Schloss in Schönfeld besaß. Deshalb besuchten wir am 06.05.2014 das Schloss in Freital. Die Familie von Burgk ist durch den Steinkohleabbau sehr reich geworden. Deshalb konnten sie sich das Schloss Freital leisten und haben ihrem Sohn Maximilian Dathe Freiherr von Burgk das Schloss Schönfeld zur Hochzeit geschenkt. 

 

StatueSchon eine alte Sage berichtete von dem Vorkommen des schwarzen Goldes – der Steinkohle. In dieser Sage heißt es, dass am Windberg ein Berggeist erschienen sein  soll und einen armen Musikanten im Schloss Burgk zum Tanz aufzuspielen aufforderte. Er willigte ein. Als Belohnung bekam er vom Berggeist einen Hut mit glühenden Kohlen. Rotkopf Görg, der arme Musikant, wusste damit nichts anzufangen und schüttete diese vor dem Haus aus. Am nächsten Tag bemerkte er, dass ein kleiner Kohleklumpen sich verfangen hatte. Dieser war über Nacht zu Gold geworden. Die übrigen Kohlen, die er weggeschüttet hatte, sind jedoch zu Asche verfallen. Nachdem wir den Rundgang im Park beendet hatten, schauten wir uns das Museum im Schloss an. Die Ausstellung enthielt eine Kunstsammmlung, Informationen und Materialien zum Steinkohlebergbau zwischen 1542 und 1945. Viel Spaß hatten wir im ehemaligen Kuhstall, der zur Bergbauschauanlage umgebaut worden war. Heute kann man in das Café gehen, den wunderschönen Spielplatz nutzen und das Schloss und den Hof für Hochzeiten mieten. Das Schloss Freital Burgk ist eine Reise wert. 

Wappen

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Schönbrunn vom Schlossförderverein, die diese Exkursion organisierte, und dem Busunternehmen Kretzschmar für den freundlichen Transport.

Lysann Günzel, Celina Lehmann, Lisa Juhr, Sophie Locke

Eingetragen am 30.07.14, 0 Kommentare
Tags: Neigungskurs, Exkursion, Schuljahr 2013/14

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